Mud (Jeff Nichols, USA 2012)

Posted by – 20. Mai 2014

„Shotgun Stories“ war für mich einer der schönsten Entdeckungen auf der Berlinale 2007 und auch die Freude über „Take Shelter“ vor 2 Jahren war groß! „Mud“, eine  Mischung aus Abenteuer-, Jugend- und „Coming-of Age“-Film, aus Thriller und Familiengeschichte, hat einige Parallelen zum Nichols Debüt. Nicht nur ihren Handlungsschauplatz – den unwirklichen Süden der USA – haben beide Filme gemein. Die Landschaft spielt für Nicols immer eine wichtige Rolle, es ist als würden sich das Land und die auf ihm lebenden Leute gegenseitig bedingen. Doch interessanter als die Gemeinsamkeiten, sind die Unterschiede. „Mud“ ist nicht nur der Name des von Matthew McConaughey grandios gespielten Outlaws, es ist auch Farbe des Films, seiner sumpfigen Landschaften und heruntergekommenen Siedlungen wie auch sein warmer, fast herzlicher (Erzähl-)Ton. Aber Schlamm ist eben auch ein Stoff, der Dinge verbindet und sie zusammenhält. Und auch insofern ist der Titel gut gewählt, funktioniert McConaugheys Figur für den Film und vor allem für den Protagonisten, den Jungen Ellis, wie ein Katalysator, der seine Lebensgeschwindigkeit erhöht, ihn mit der Welt in Kontakt bringt und ihn auf ein neues Seins-Niveau hievt, der seine Lebensform transzendiert. Es um Beziehungen, es geht um Freundschaften. Aber vor allem geht es um die Liebe! Ich etwas ausführlicher dazu: hier.

1 Comment on Mud (Jeff Nichols, USA 2012)

  1. […] die USA. So schön einfach lässt sich der aktuelle Film von Jeff Nicols („Take Shelter“,„Mud“) zusammenfassen. Doch einfach ist die Geschichte nicht, oder sagen wir besser – sie hat ihre […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.