Tag: Jamie Foxx

The Amazing Spider-Man 2 (Marc Webb, USA 2014)

Posted by 14. April 2014

Das Spider-Man-Reboot durch Marc Webb wurde gemischt aufgenommen. Ich gehörte zu den Leuten, die nur wenig gute Worte für den Film gefunden haben. Zwei Jahre sind vergangen, nun erscheint mit „The Amazing Spider-Man 2 die Fortsetzung (hierzulade gewohnt umständlich: „The Amazing Spider-Man: Rise Of Electro“). Und Überraschung, die hat mir tatsächlich ein gutes Stück besser gefallen – auch wenn sie mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, wie der erste Teil. In aller Kürze: Webb ist ein Meister des Augenblicks, der einige grandiose Momente aus dem Ärmel schüttelt. In manchen Szenen war sie da, diese Gänsehaut – das Spider-Man-Gefühl! Außerdem rechne ich es dem Regisseur hoch an, dass zumindest versucht, das Spider-Man-Universum zu erweitern und der Geschichte neue Facetten abzuringen. Auch wenn er sich hier leider verzettelt. Webb hat zu viele Elemente in der Luft, hantiert mit sehr unterschiedlichen Stimmungen, macht viel ein bisschen, aber wenig richtig. Superschurke Electro (Jamie Foxx) hin oder her: bei Kernstück des Films – der Beziehung zwischen Peter Parker und Gwen Stacy (Emma Stone) – scheitert Webb. Hier frühen einfach keine Funken. Meine komplette Kritik gibt’s auf Kino-Zeit.

White House Down (Roland Emmerich, USA 2013)

Posted by 19. August 2013

Ich habe mich in diesem Kinosommer schon mindestens drei Mal ziemlich gewundert: Erst macht Gore Verbinski mit „Lone Ranger“ einen – ich habe mich da mittlerweile überzeugen lassen – hintergründigen Film, der sich wie ein Wolf im Schafspelz im Blockbuster-Gewand versteckt. Dann sehen ich mit Michael Bays „Pain & Gain“ eine gar nicht mal so blöde Satire auf den American Dream und damit den ersten Film dieses Regisseurs überhaupt, der mir (vom Abspann abgesehen) komplett gefällt. Und jetzt auch noch Roland Emmerich. Mit  „White House Down“ liefert er, ich sage es jetzt einfach mal: sein Meisterstück. In „White House Down“ legt Emmerich nicht das ganze Sonnensystem in Schutt und Asche (das wäre nach „2012“ ja eigentlich an der Reihe gewesen), sondern nimmt das Herz der Vereinigten Staaten ins Visier und schafft – kleinerer Durchhänger im Mittelteil zum Trotz – seinen intimsten und besten Film überhaupt ab: spannend, explosiv, komisch – und mit einer gehörigen Portion Chuzpe. Denn seine mutige Botschaft könnte man schon fast schon als Aufruf zum Ungehorsam bezeichnen. Mit Soldaten, die aufs Wort parieren, hätte der Film jedenfalls kein Happy-End.

Meine komplette Review kann auf Kino-Zeit.de gelesen werden.