White House Down (Roland Emmerich, USA 2013)

Posted by – 19. August 2013

Ich habe mich in diesem Kinosommer schon mindestens drei Mal ziemlich gewundert: Erst macht Gore Verbinski mit „Lone Ranger“ einen – ich habe mich da mittlerweile überzeugen lassen – hintergründigen Film, der sich wie ein Wolf im Schafspelz im Blockbuster-Gewand versteckt. Dann sehen ich mit Michael Bays „Pain & Gain“ eine gar nicht mal so blöde Satire auf den American Dream und damit den ersten Film dieses Regisseurs überhaupt, der mir (vom Abspann abgesehen) komplett gefällt. Und jetzt auch noch Roland Emmerich. Mit  „White House Down“ liefert er, ich sage es jetzt einfach mal: sein Meisterstück. In „White House Down“ legt Emmerich nicht das ganze Sonnensystem in Schutt und Asche (das wäre nach „2012“ ja eigentlich an der Reihe gewesen), sondern nimmt das Herz der Vereinigten Staaten ins Visier und schafft – kleinerer Durchhänger im Mittelteil zum Trotz – seinen intimsten und besten Film überhaupt ab: spannend, explosiv, komisch – und mit einer gehörigen Portion Chuzpe. Denn seine mutige Botschaft könnte man schon fast schon als Aufruf zum Ungehorsam bezeichnen. Mit Soldaten, die aufs Wort parieren, hätte der Film jedenfalls kein Happy-End.

Meine komplette Review kann auf Kino-Zeit.de gelesen werden.

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