X-Men: Apocalypse (Bryan Singer, USA 2016)

Posted by – 17. Dezember 2016

Für den Kino-Zeit-Adventskalender habe ich einen Text zu „X-Men: Apokalypse“ beigesteuert. Darin beschreibe ich ein wenig, warum ich die aus „X-Men: First Class“, „X-Men: Days Of Future Past“ und nun „Apocalypse“ bestehende Reihe so mag. Kurz gesagt: Es geht um viel. Es geht um elementare Konflikte, Krieg, Frieden, Macht, Verantwortung, Einsamkeit und Freundschaft, Schuld und Vergebung,… Um zu verdeutlichen, was ich an der Reihe so brillant finde, sollte man sich die raffinierte alternative Realität vergegenwärtigen, die sie zu dem bis dahin existierenden X-Universum aufbaut. Diese alternative Zukunftslinie ermöglicht, sich von den ersten drei Filmen zu distanzieren, ohne sie zu leugnen, was nicht nur erzählerisch interessante Chancen eröffnet, auch philosophisch ist dieser Zugang faszinierend. Das Denken in Möglichkeiten, das hier für eine Comicverfilmung gewohnt unterhaltsam aber ungewohnt clever veranschaulicht wird, steht in direkter Verbindung mit den zunehmenden geopolitischen Herausforderungen und bietet – ebenfalls für eine Comicverfilmung ungewöhnlich – echte Antworten. Durch das Erkunden der Möglichkeiten können uns Filme wie „X-Men: Apokalypse“ vielleicht tatsächlich ein wenig dabei helfen, uns klar darüber zu werden, wie wir leben wollen. Amen.

P.S. Alex Summers lebt!

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