Godzilla, Mothra And King Ghidorah: Giant Monsters All-Out Attack (Shûsuke Kaneko, Japan 2001)

Posted by 2. Mai 2014

Godzilla, Mothra And King Ghidorah#MonsterMay 2

50 Jahre nach Godzillas Angriff auf Tokyo taucht das riesige Monster plötzlich  wieder in Japan auf. Angetrieben durch die Geister der im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten beginnt es eine riesige Zerstörungsorgie. Niemand kann es aufhalten. Oder können die heiligen drei Schutztiere Baragon, Mothra und Ghidorah helfen?

Nach dem ersten springe ich gleich zu dem dritten Beitrag der Millennium-Reihe und damit dem 25. Godzilla-Film. Ist „Godzilla, Mothra and King Ghidorah – Giant Monsters All-out Attack“ (OT: Gojira, Mosura, Kingu Gidora: Daikaijū Sōkōgeki) der erhoffte Jubiläumsfilm? Ich mache es kurz und antworte: Ja! Shûsuke Kaneko nimmt sich Zeit für die Exposition. Aber im Gegensatz zu „Godzilla 2000: Millennium“ funktioniert der kontinuierliche Anzug der Spannungsschraube hier. Und auch die anfängliche Absenz der Monster wirkt nicht wie eine Leerstelle, sondern steigert schlicht die Vorfreude. Was an dem Film neben seinem dramaturgisch soliden Aufbau und dem exquisiten, ausufernden Finale, in dem Godzilla gegen Mothra, Ghidorah und Baragon (der es nicht einmal in den Titel geschafft hat) antritt , erfreut, ist die Neu-Interpretation des Godzilla-Mythos. Das Monster ist hier nicht mehr der mächtige Naturgott, der uns unsanft ermahnt, unsere Seele nicht der Technik zu verschreiben, der aber, wenn es drauf ankommt, für die Menschen gegen andere Monster eintritt, sondern ein Ungetüm mit einer Stinkwut, das vor allem zerstören will. Find ich gut!

Bild © Splendid

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