Tag: Chloë Grace Moretz

The Equalizer (Antoine Fuqua, USA 2014)

Posted by 7. März 2015

the equalizerDer ehemalige Agent Robert McCall (Denzel Washington) ist nach seinem vorgetäuschten Tod untergetaucht. Nun führt er ein ruhiges Leben als Baumarkt-Angestellter. Zumindest so lange, bis er sich entscheidet, sich für Teri, eine in Bedrängnis geratene Prostituierte (Chloë Grace Moretz) einzusetzen. Schwupps, hat er die Russenmafia am Hals. Bzw. die Russenmafia ihn.

Geschichte um ausgestiegene Agenten, wahlweise Profikiller, denen ein ruhiges Privatleben dann doch nicht vergönnt ist, gibt es ja so einige. Antoine Fuquas „The Equalizer“, der auf der gleichnamigen, mir aber unbekannten TV-Serie aus den 1980ern beruht, hat zwar wenig Alleinstellungsmerkmale, unterhält aber trotzdem überdurchschnittlich. Fuqua, der mit „Training Day“ seinen bisher größten Erfolg feiern konnte, aber auch in den folgenden Jahren immer wieder mit aus der Masse herausragenden Thrillern und Actionfilmen zu überzeugen konnte, weiß, dass ein spannender Film nicht durch die Aneinanderreihung von Krawumm-Szenen entsteht. In „The Equalizer“ strahlt in jeder Szene – das ist seine große Stärke! – sowohl Ruhe als auch unheimliche Kraft aus, ganz wie seine Hauptfigur, die von Denzel Washington gewohnt eigensinnig und diesmal leicht zwangsneurotisch verkörpert wird. Die Action stimmt übrigens trotzdem: Der Showdown im Baummarkt gehört wahrscheinlich zum Besten, was das Kinojahr 2014 in Sachen Action zu bieten hatte.

Dass mit großer Macht große Verantwortung einhergeht, wissen wir spätestens seit „Spider-Man“. McCall hat definitiv äußerst tödliche Fähigkeiten und er nimmt seine Verantwortung auch im Ruhestand durchaus ernst. So versucht er z.B. seinen Baumarkt-Kollegen Ralphie (Johnny Skourtis) auf die Prüfung zum Sicherheitsbeamten vorzubereiten. „I think you can be anything you wanna be“ sagt McCall irgendwann zur Prostituierten Teri. Er gibt allen die Chance das Richtige zu tun, er glaub, dass jeder die Fähigkeit hat, sich zu ändern. Für ihn selbst gilt das allerdings nicht: „You gotta be who you are in this world, no matter what“ sagt er über sich. Deswegen quittiert er, als er die Russen-Mafia ohne allzu große Probleme aus dem Weg geräumt hat, auch seinen Job im Baumarkt und inseriert im Internet. Wer Probleme habe, möge sich an ihn wenden. Der Fortsetzung „Return Of The Equalizer“ steht dann ja wohl auch nichts im Wege.

Doch anstatt darüber zu spekulieren, wie es weitergehen könnte, höre ich hier lieber auf. Es gibt Filme, das springt mein Hirn irgendwie nicht an. „The Equalizer“ ist einer davon. Und das ist nicht als Kritik gemeint.

Bild © Sony Pictures

Carrie (Kimberly Peirce, USA 2013)

Posted by 27. Oktober 2013

#horrorctober 7

Als ich vor einiger Zeit gehört habe, dass „Boys Don’t Cry“-Regisseurin Kimberly Peirce „Carrie“ verfilmt, war ich sehr gespannt. Ein weiblicher Blick auf die Novelle von Stephen King, der andere Aspekte der Geschichte betonen würde als die Filmversion von Brian de Palma hätte mich sehr interessiert. Das Ergebnis ist allerdings viel weniger spektakulär als ich gehofft habe. Sehr ähnlich dem Vorgänger, aber nicht so gut. Was genau mich an dem Film stört, erzähle ich im AGM-Blog (und warum ich de Palmas „Carrie“so mag, könnt hier noch einmal hier nachlesen).